Havonix Nachhilfeschule

Am Anfang war das Nichts.

 

(Also die NULL) (Und da die Null nicht das Einzige im Universum war [es war mindestens noch Gott vorhanden], muss es also noch etwas Anderes als die Null gegeben haben, was wir „Gegenteil von Null“ oder durchaus „EINS“ nennen können, womit bewiesen wäre, dass die natürlichen Zahlen bereits recht früh vorhanden sein müssen, was als Grundlage für die Mathematik recht praktisch ist.)

 

 

 

Dann wollte Gott Himmel und Erde schaffen, aber er hat ja nichts gesehen, es war ja alles dunkel.

 

 

 

Also schuf Gott das Licht.

(Gleichzeitig noch schnell den Kreis und wegen den Lichtstrahlen auch noch den Strahlensatz. Leider war er etwas unentschieden, ob das Licht Wellen- oder Teilchencharakter haben sollte und daher plagen wir uns heute mit dem Wellen-Teilchen-Dualismus rum und haben dadurch auch noch die Quantentheorie am Hals. Tja … nichts ist perfekt.)

 

 

 

 

Also schuf er Himmel und Erde und die Pflanzen und die Tiere.

Alles war schön und harmonisch und voller Liebe.

 

 

 

Irgendwann schuf Gott den Menschen.

Da wurd´s dann echt spannend.

Und chaotisch.

Damit die ganzen Neurotiker, Psychopathen, sozial Inkompetente, Langweiler und Chaoten irgendwie beschäftigt sind, dachte Gott: „Boah eh, die muss ich irgendwie beschäftigen.“

 

 

 

Also schuf Gott die Mathematik mit vielen Regeln und Gesetzen.

 

 

 

Gleich danach nannten sich alle Neurotiker, Psychopathen, sozial Inkompetente, Langweiler und Chaoten nur noch Mathematiker und waren in der Gesellschaft hoch angesehen und alle anderen dachten, Mathematiker wären echt intelligent. (Irgendwann glaubten das dann auch die Mathematiker von sich.)

 

 

 

Leider vergaß Gott, die Mathematik witzig zu machen.

 

 

 

Also erschuf Gott das Lachen.

Dem Lachen gab er ein Gesicht, welches den ganzen lieben Tag lang lachen sollte. Und Mathe sollte dieses Gesicht auch noch beherrschen. Das war echt kompliziert und deswegen dauerte das sehr lange.

Aber jetzt ist es endlich da!

 

 

 

Das Gesicht lacht immer.

Bei Sonnenschein, bei Sturm, bei Rückenwind, bei Gegenwind. Auf dem Weg zur Schule, auf dem Weg um armen verzweifelten Nachhilfeschülern Mathe zu erklären, wahrscheinlich auch beim Schlafen.

Wenn es jemals ein guten Mittel gab, um den Mathe-Frust zu verlieren...  eine homöopathische Dosis von Juliane reicht hierfür völlig aus.

   


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